| LSH -LHS |
|
Deutschland – Südafrika | Suid-Afrika - Duitsland |
Am 1. April 2009 starteten die „Pioniere“ zum ersten Austausch nach Südafrika: Sechs Schülerinnen und ein Schüler waren auf dem Weg zu einem unvergesslichen Erlebnis. Angekommen in Johannesburg wurde die Gruppe von den Südafrikanern mit Luftballons und großem Hallo empfangen! Nach den ersten englischen Versuchen wurde festgestellt, dass man verstanden wurde....also konnte nun jeder mutig zu seiner Familie auf Zeit fahren. Die ersten Tage wurden in den Familien verbracht, wo jedem Schüler ein abwechslungsreiches Programm geboten wurde. Johanna durfte mit ihrer Familie nach Port Elizabeth ans Meer fliegen, Nadine fuhr nach Sun City, aber ein Besuch in einem Park, wo man die Tiere wild erleben konnte, wurde jedem geboten!
Der erste Schultag nach den Ferien war ganz anders als bei uns: Die gesamte Schule versammelte sich und es gab Informationen für alle. Als gewöhnungsbedürftig empfanden die deutschen Schüler nicht nur die Schulkleidung, sondern auch, dass die Mädchen ihre Haare zusammenbinden mussten und kein Make-up tragen durften. Auch bei den Buben gab es Vorschriften über die Haarlänge, und diejenigen, deren Haare zu lang waren, wurden offiziell zum Friseur geschickt! Am Abend des ersten Schultages hatten wir zusammen mit den Deutschschülern einen lustigen deutsch-südafrikanischen Abend mit Braii (Grillen) und bayrischem Kartoffelsalat! Es gab südafrikanische und deutsche Darbietungen.
Ein gemeinsamer Besuch in Gold Reef City, einem großen südafrikanischen Vergnügungspark, machte den Schülern sehr viel Freude.Einer der Höhepunkte war aber der Besuch eines Löwenparks, wo kleine Löwen gestreichelt werden durften. Aber auch der Besuch eines Musicals, das einen Streifzug durch die südafrikanische Musik erzählte, war überaus beeindruckend. Nun sollte bei einem Besuch in Soweto auch die Kehrseite der Medaille betrachtet werden.
Bemerkenswert war der nicht nur Besuch des Hector-Pieterson-Museums, sondern auch die die Lebensumstände, unter welchem manche Menschen in Südafrika leben. Schnell ging die Zeit vorbei und der Abschied nahte, es flossen sogar Tränen, denn in den Tagen waren doch richtige Freundschaften entstanden. Am 20. April abends flogen wir zurück und am 21. April in der Früh konnten die Eltern ihre Kinder wieder wohlbehalten und übersprudelnd von dem Erlebten, in die Arme schließen.





