Schon in jungen Jahren ging ich davon aus, dass Lernen langweilig ist, ja eher noch sah ich es als verschwendete Zeit, den ganzen Tag alleine rumzusitzen und vermeintlich sinnlose Aufgaben zu machen. Diese Art des Lernens konnte ich aber nicht lange beibehalten, nein, denn in der siebten Klasse waren meine Lücken plötzlich so groß, dass klar wurde,  dass  ich wiederholen musste.

Da es offensichtlich war, dassmein “Versagen“ an den versäumten Hausaufgaben lag, sollte ich ins Tagesheim gehen,  um Unterstützung bei der Erledigung nämlicher zu erhalten. Und zu meinem Erstaunen trug diese Unterstützung nach einiger Zeit sichtbare Früchte und meine Noten wie auch mein Verhalten wurden positiv durch das Tagesheim geprägt.

Das Konzept das mich veränderte, das Tagesheim, ist viel mehr als nur eine Hausaufgabenaufsicht, nein es ist wie eine kleine Familie auf Schulebene; man macht nicht nur Hausaufgaben mit Unterstützung durch Lehrer und Erzieher in der Gruppe, nein, man isst,spielt und hilft sich gegenseitig, so gleicht sich die Disziplin und das strukturierte Arbeiten  mit den erfrischenden Freizeitangeboten aus.

Und es ist eine Tatsache, dass es in einer Groβfamilie meist die Geschwister sind, die den kleinen das Sprechen und soziale Verhaltensweisen beibringen, parallel hierzu werden die neuen Tagesheimer immer problemlos aufgenommen und erfolgreich in die Famile integriert.

 

Nach sechs Jahren Tagesheim kann ich glücklich auf die gemeinsame Zeit zurückblicken und komme zu dem Fazit, dass das Tagesheim eine sehr gute Möglichkeit ist, um die Lerndisziplin zu erlangen, die man sich alleine nicht aneignen kann.

Mich hat es glücklich gemacht und nach sechs Jahren Erfahrung kann ich es zutiefst emphfehlen.

 

Jonathan D., Klasse 11a

Im Tagesheim seit 2009